Donnerstag, 13. November 2008

CD-Lese-Probleme unter Vista beheben

Falls Vista im Explorer den Inhalt einer eingelegten CD / DVD nicht anzeigen will, sondern nur eine Meldung "Leeren Datenträger vorbereiten" anzeigt, hilft der unten stehende Registry-Eintrag (aber erst nach einem Reboot).

 

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer]
"NoCDBurning"=dword:00000001

Montag, 3. November 2008

Dem MSIE einen .tar.gz-Download beibringen

In diversen TYPO3-Installationen, die ich betreue (Firmen-Web-Präsenz, Firmen-Intranet, Sportverein), verwende ich die TYPO3-Backend-Extension "Full Backup". Diese erstellt einen Dump der MySQL-Datenbank und packt dies mit den TYPO3-Programmverzeichnissen alles in einem .tar.gz-Archiv zusammen, das man sich dann runterladen kann.

Nervig in dem Zusammenhang ist eine Eigenart des MSIE, beim Download aus einer .tar.gz-Datei immer eine .tar.tar-Extension zu erzeugen, womit dann lokale installierte Entpack-Programm wie Total Commander etc. natürlich wening anfangen zu wissen.

Selbst wenn man im Speichern-Unter-Dialog das vorgeschlagene .tar.tar durch .tar.gz übertippt, macht er hartnäckig wieder .tar.tar daraus.

Nur durch entsprechend gesetzte Anführungszeichen um den kompletten Dateinamen herum im Speichern-Unter-Dialog kann man dem MSIE seine "Eigenintelligenz" abgewöhnen, so dass die Backup-Datei korrekt mit der Erweiterung .tar.gz auf der eigenen Festplatte landet.

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Freitag, 22. August 2008

KDE-root-Login erlauben

Bei einigen Distributionen ist es Standard, dass sich der Benutzer root nicht in die grafische Oberfläche KDE einloggen kann.

Dies kann durch setzen von
AllowRootLogin=true
in der Datei /etc/kde3/kdm/kdmrc
korrigiert werden.

Dienstag, 19. August 2008

Direkte Download-URLs mit Firefox ermitteln

Immer wieder nervig: das Durchführen von an und für sich freien Downloads aus dem Internet wird durch vorgeschaltete Registrierungsformulare und zu bestätigende EULAs zum Geduldspiel.

Ein Beispiel hierfür ist der im letzten Posting vorgestellte Xerox Mobile Express Driver.

Trost für Firefox-Benutzer: per Rechtsklick im Download-Manager kann man sich die direkte Download-URL in die Zwischenablage kopieren.

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So kann man den Link zum Beispiel an einen Kollegen per E-Mail versenden, der spart sich dann die langwierige Klickerei und kommt direkt zur gewünschten Datei.

Xerox Mobile Express Driver - unterwegs schnell Drucker einbinden

Problem: man hat das eigene Notebook beim Kunden an's Netzwerk angeschlossen und will mal kurz was ausdrucken. Mittlerweile ist es ja zum Gück so, dass die meisten Drucker im Büro-Umfeld über ein eigenes LAN-Interface angeschlossen sind, also auf eine IP-Adresse "hören" (über Freigaben von Windows-Rechnern drucken zu müssen, ist meistens problematisch, da das eigene Notebook normalerweise nicht in der Kunden-Domäne drinhängt...).

So gesehen bräuchte man dann "nur" noch die IP-Adresse des nächstgelegenen Druckers zu wissen und sich den benötigten Druckertreiber zu besorgen. Eigentlich immer noch ziemlich viel Aufwand, um mal ein paar Seiten auf einem fremden Drucker auszudrucken und diesen dann nie wieder zu benutzen...

Stark vereinfacht wird die Ad-hoc-Benutzung von Druckern in fremden Netzen durch den kostenlosen Xerox Mobile Express Driver, den man von hier laden kann:
http://www.office.xerox.com/software-solutions/mobile-printer-driver/enus.html

In der Windows-Drucker-Umgebung hat man nur noch einen Eintrag Xerox Mobile Express Driver, der konkrete Drucker (es werden alle aufgelistetet, die IP- und PostScript-fähig sind) wird nach dem Auslösen des Druckvorgangs ausgewählt:

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Samstag, 9. August 2008

Lotus-Word-Pro (.lwp) Dateien öffnen

Letzthin kam ein Kollege im Büro auf mich zu, er hätte von einem Bekannten einen komischen Dateianhang zugeschickt bekommen, den er nicht öffnen kann. Nach kurzer Recherche im Web wussten wir dann zumindest mal, dass die Extension .lwp für Lotus-Word-Pro steht, also eine Textverarbeitung.

Leider waren weder MS-Office 2007 noch OpenOffice in der Lage, die Datei richtig zu öffnen.

Die Lösung war dann ein kostenloses Viewer-Programm vom Lotus-FTP-Server:
ftp://ftp.lotus.com/pub/lotusweb/product/smartsuite/Kvlotus.exe

Das Programm ist zwar schon etwas betagt, verrichtet aber auch unter Vista seinen Dienst und hat den Dateianhang erfolgreich geöffnet. Per Cut-and-Paste ließ sich der Inhalt dann auch nach MS-Word kopieren.

Randnotiz: in der LWP-Datei standen grade mal ein paar Zeilen Text drin, die nicht mal großartig formatiert waren, man hätte den Text also auch ganz normal direkt in die Mail reinschreiben können. Ich glaub, manche Leute wissen gar nicht, dass man eine E-Mail tatsächlich auch ohne Anhang verschicken kann (-:

Samstag, 2. August 2008

Keine vergessenen E-Mail-Anhänge mehr dank Attachment Reminder

Jeder kennt das: man schreibt ein umfangreicheres E-Mail und erläutert dem Empfänger, was er mit einer beigefügten Datei genau machen soll. Schnell ist es dann passiert, dass man eben jenen Anhang vergisst. Für Thunderbird-Benutzer empfiehlt sich daher die Erweiterung "Attachment Reminder", die man sich hier runterladen kann:

https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/5759

Wenn man nun eine Mail verfasst, deren Text bestimmte Schlüsselwörter enthält, die sich "nach Dateianhang anhören"...

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...dann aber vergisst, tatsächlich den Anhang hinzuzufügen, wird Attachment Reminder aktiv:

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Sollte der Attachment Reminder zu viele "Fehlalarme" auslösen, kann man die Liste der Schlüsselwörter auch selber bearbeiten:

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Sonntag, 27. Juli 2008

PureText - bequemes Entfernen von Formatierungen aus Zwischenablage-Texten

 

Textpassagen von einer Anwendung in eine andere per Cut-and-Paste zu übernehmen, macht wohl jeder mal. In bestimmten Situationen nervig ist dabei die Tatsache, dass nicht nur der Text, sondern auch dessen Formatierung in die Zielanwendung mit übernommen wird.

Ich nenn mal zwei typische Fälle aus meinem beruflichen Alltag, wo ich genau dies tunlichst vermeiden will, um die bestehende Formatierung der Zielanwendung nicht durcheinander zu bringen:

  • Textpassagen, die mir jemand per E-Mail zugeschickt hat, sollen in den Editor des Redaktionssystems TYPO3 übernommen werden
  • Ich verfasse eine E-Mail und übernehme Textteile, die aus E-Mails von anderen Leuten stammen

 

Ein Weg, die ungewünschten Formatierungen wegzubekommen, ist ein Zwischenkopieren des Textes in den Windows-eigenen Editor notepad.exe. Wenn man in notepad.exe dann Strg + A und anschließend Strg + C betätigt, hat man den Text formatierungsfrei in der Zwischenablage.

Natürlich ist diese Methode auf Dauer umständlich, hier kommt die Freeware PureText ins Spiel, die man hier
http://www.stevemiller.net/puretext/
herunterladen kann. Nach der Installation hat man ein neues Icon "PT" im System Tray, per Rechtsklick lässt sich (formatierter) Text, der sich in der Zwischenablage befindet, in Text ohne Formatierungen umwandeln:

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Alternativ dazu lässt sich im Optionen-Dialog auch ein Hotkey für die Aktion festlegen:

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Mittwoch, 23. Juli 2008

DeskPins - bestimmte Fenster immer in den Vordergrund zwingen

 

Bei manchen Gelegenheiten ist es nützlich, Programmfenster immer in den Vordergrund zu zwingen, so dass sie ständig den Fokus behalten. Manche Programme haben für diesen Zweck in einem Optionen-Dialog eine "stay on top", "always on top" oder ähnliche benannte Funktion, die meisten Anwendungen allerdings nicht.

Ein Programm, bei dem ich mir sowas wünschen würde, ist das Fernwartungstool TeamViewer, das ich täglich mehrere Stunden für Kundenfernwartungen nutze. Bei Fernwartungen kommt es öfters mal zu Leerlaufzeiten, sprich in der Fernwartungssitzung wird etwas angestoßen, das halt auch mal eine halbe Stunde laufen kann (komplexere Datenbank-Erweiterungen etc.). Diese Leerlaufzeiten nutz ich dann gerne, um nebenher andere Dinge wie E-Mail lesen, Web-Recherche etc. zu erledigen. Dabei kann's dann aber vorkommen, dass in der Fernwartungssitzung irgendetwas geschieht, das einen Eingriff erfordert, ich dies aber minutenlang gar nicht mitbekomme.

Hier kommt nun die Freeware Deskpins in Spiel, Download hier:
http://users.forthnet.gr/pat/efotinis/programs/deskpins.html

Zur Installation der Software gibt es wenig zu sagen, das Tool startet automatisch mit Windows und nistet sich im System Tray ein:

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Per --> Rechtsklick --> Enter Pin Mode
geht es dann los...

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...und ich kann nun per Linksklick in die Titelzeile des TeamViewer-Fensters dieses mit einer Reißzwecke (engl. "pin") markieren:

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Nun kann ich per Firefox Web-Seiten anschauen und behalte gleichzeitig meine Fernwartungssitzung im Blick:

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Samstag, 29. März 2008

Quick-and-Dirty-Anleitung für Samba

Folgendes soll auf Basis einer mit Default-Einstellungen gemachten OpenSuse-10.3-Installation erreicht werden:

  • Freigeben eines physikalischen Ordners /public als \\servername\public im Netzwerk
  • Freigabe soll sich Windows-9x-artig verhalten, sprich Vollzugriff für jeden ohne irgendwelche Benutzernamen und Passwörter

Alle folgenden Schritte sind als Benutzer root auszuführen.

Schritt 1: Samba-Server installieren, falls noch nicht vorhanden
Per Befehl
  which smbd
wird geprüft, ob der Samba-Server schon installiert ist. Falls dies der Fall ist, lautet die Ausgabe des Befehls
  /usr/sbin/smbd

Bringt der Befehl keine Ausgabe, muss Samba noch per
--> YaST --> Software --> Software installieren oder löschen 
nachinstalliert werden.

Schritt 2: Startup-Scripte von Samba aktivieren
Es ist sinnvoll, Samba beim System-Start per (mitgelieferten) Init-Scripten /etc/init.d/smb und /etc/init.d/nmb automatisch starten zu lassen, dies macht man per chkconfig-Befehl:
  chkconfig smb on
  chkconfig nmb on

Schritt 3: Verzeichnis /public anlegen
Das geht so:
  mkdir /public
  chmod 777 /public

Schritt 4: Samba-Konfigurationsdatei anpassen
Im Abschnitt [global] der /etc/samba/smb.conf ist ein Eintrag
  security = share
hinzuzufügen sowie die Variable
  workgroup =
so anzupassen, dass sich der Linux-Server hinterher in einer evtl. bereits vorhandenen Arbeitsgruppe befindet.

Für die eigentliche Freigabe ist am Ende der /etc/samba/smb.conf ein zusätzlicher Abschnitt hinzuzufügen:
[public]
  path = /public
  quest ok = yes
  browseable = yes
  read only = no

Schritt 5: erstmaliger Samba-Start
entweder durch Reboot des Linux-Servers oder durch ausführen von
  rcsmb restart
  rcnmb restart

Schritt 6: Test des Shares von einem Windows-PC aus
Per --> Start --> ausführen --> \\servername\public [ENTER]
sollte man auf die Freigabe kommen.

Samstag, 2. Februar 2008

Schneller Überblick mit SET

Bei Kunden-Fernwartungen verschaff ich mir als erstes gern einen Überblick, als welcher Benutzer ich auf welchem PC angemeldet bin. Das geht recht schnell - ohne lange Mausklickerei - mit der DOS-Box und dem SET-Befehl:

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Schreibender NTFS-Zugriff mit Linux-Live-CD Trinity Rescue Kit

 

Musste letzthin auf meinem Vista-Notebook mit Entsetzen feststellen, dass sich in "c:\Systeme Volume Information" mehrere Dateien mit ganz komischen Namen befanden, die insgesamt über 2 GigaByte belegten:

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Leider wehrt sich Windows hartnäckig dagegen, dass man aus diesem Ordner etwas löscht. Nicht zum ersten Mal hatte ich deartigen Ärger mit "c:\System Volume Information". Richtig blöd wird es dann, wenn sich in diesem Ordner mal ein Virus oder ähnliches eingenistet, da Windows das Verzeichnis dann so gut "schützt", dass der Antivirus keine Desinfektion vornehmen kann.

 

Hilfreich in solch verfahrenen Situationen ist wie so oft eine Linux-basierte Live-CD: Trinity Rescue Kit, Download: http://trinityhome.org/Home/index.php?wpid=1&front_id=12

Man startet den Rechner mit der Trinity-CD und führt dann den Befehl
  mountallfs -g
aus, der sämtliche Festplattenpartitionen einschließlich NTFS für Lese- und Schreibzugriffe mountet. Mit den üblichen Linux-Befehlen sucht man dann das richtige Verzeichnis (in meinem Fall lautete es /dev/sda2/Systeme Volume Informationen) und kann die störenden Dateien dann löschen.

Sonntag, 20. Januar 2008

dos2unix rekursiv verwenden

In Kombination mit find lässt sich dos2unix auch auf ganze Verzeichnisbäume anwenden.

Beispiel - im aktuellen Verzeichnis und den Unterverzeichnissen werden alle PHP-Dateien ins UNIX-Format konvertiert:

find . -type f -name '*.php' -exec dos2unix {} \;

Sonntag, 13. Januar 2008

WPrinter Lite - Standarddrucker schnell per Systemtray umschalten

Das Umstellen des Standarddruckers ist ja immer mit sehr vielen Mausklicks verbunden: --> Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Drucker --> Rechtsklick auf den gewünschten Drucker --> Als Standarddrucker festlegen.

Deutlich einfacher wird der Vorgang durch die Freeware WPrinter Lite. Das Programm läuft im Systemtray...

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... per Rechtsklick auf das Druckersymbol kann man den Standarddrucker festlegen:

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Download: http://www.usysware.com/WPrinter/Default.aspx